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Steigende Rohstoff- und Energiepreise lassen Inflation steigen

Nach der gerade überstandenen Wirtschafts- und Finanzkrise scheinen sich die Medien seit einigen Wochen vor Begeisterung zu überschlagen – offensichtlich ist die deutsche Wirtschaft wieder auf dem aufsteigenden Ast. Doch so positiv eine boomende Konjunktur mit zunehmendem Konsum für Unternehmen und die Arbeitsmarktzahlen ist, so sehr hat sie einige negative Auswirkungen.

 

Eine anziehende Konjunktur führt mit der zunehmenden Nachfrage auch zu Preissteigerungen – auf allen Märkten.
Wer das allgemeine Preisniveau in den letzten Wochen aufmerksam verfolgt hat, dem dürfte es nicht entgangen sein – die Preise für Rohstoffe und Energie steigen kontinuierlich. Ständige Erhöhungen der Stromversorger schlagen ebenso zu Buche wie der Benzinpreis, der sich unaufhörlich dem Rekordniveau des Jahres 2008 nähert. Ähnlich sieht es beim täglichen Einkauf aus – auch dort sind zunehmende Preise zu verzeichnen. Der allgemeine Preisanstieg sorgt dafür, dass die Inflationsrate steigt – sie liegt in 2011 bei rund 1,4 Prozent.


Inflation aber ist gefährlich für jede Währung – sie besagt, dass unser Geld weniger wert wird. Durch die Inflation können wir in zehn Jahren für 50 Euro weniger einkaufen als heute. Schon deshalb gilt das Phänomen der Geldentwertung als Bedrohung für jede Währung und wird von der Hüterin der europäischen Währung, der Europäischen Zentralbank, mit Hilfe geldpolitischer Maßnahmen bekämpft. Allen vor erhöht sie die Leitzinsen, um die Aufnahme von Krediten und den Konsum nachhaltig zu senken.
Doch höhere Leitzinsen verteuern nicht nur die Kreditzinsen – sie haben auch Auswirkungen auf die Zinsen für Anlageprodukte aller Art. Sie sorgen dafür, dass verzinsliche Anlagen besser verzinst werden. Schon deshalb dürfte in Zukunft mit einem leichten Anstieg der Zinsen für Geldanlagen zu rechnen sein. Im Ergebnis profitieren Anleger von solchen Zinssteigerungen, denn Tages- und Festgelder dürften dank höherer Fest- und Tagesgeld-Zinsen zukünftig einen höheren Gewinn erwirtschaften.


So haben dann erste Tages- und Festgelder auch bereits Zinserhöhungen zu verzeichnen. Einige Banken haben ihre Zinsen angehoben, weitere dürften in der nächsten Zeit folgen. Fast täglich liest man in den Medien, dass wieder ein Anbieter seine Zinsen auf Tages- oder Festgelder verändert hat. Teilweise scheint es, als sei hier ein regelrechter Wettbewerb ausgebrochen. Denn die gängigen Tages- und Festgeldrechner weisen die Zinsen der Banken aus – und zeigen, wer aktuell die höchsten Erträge bietet.


Zu beachten ist dabei noch, dass die Zinsen variabel sein können entsprechend dem Zinsniveau am Markt. Sie können aber auch für einen bestimmten Zeitraum garantiert sein. Bei fallenden Zinsen ist der Anleger im Vorteil, weil er den langfristig garantierten Zins erhält. Bei steigenden Zinsen kann eine garantierte Rendite zum Nachteil werden.


Letztlich gehört aber jedes Tages- oder Festgeld zu den Verlierern der Branche, wenn die Zinsen unterhalb der Inflation liegen. In diesem Fall fängt der Zinsertrag die Geldentwertung nicht mehr auf – das angelegte Geld verliert insgesamt an Wert. Schon deshalb sollte ein Anleger im eigenen Interesse darauf achten, dass das ausgewählte Tages- oder Festgeld eine vernünftige Verzinsung erwirtschaftet. Bei der Entscheidung für oder gegen eine Bank ist ein Vergleichsrechner eine brauchbare Hilfe. Er weist auf einen Blick die gängigen Anbieter mit ihren aktuellen Zinsen aus und macht die Entscheidung damit einfacher.