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Nach dem Bau eines Hauses das Inventar versichern

Das Haus ist gebaut, der Innenausbau abgeschlossen, dann folgt der Part, auf den die meisten Häuslebauer während der gesamten Bauphase freudig warten: die Innenausstattung. Hier gehen die meisten Menschen sehr präzise und akribisch vor, schließlich soll das Haus zu einem gemütlichen Heim werden, in dem man sich rundherum wohl fühlt.

Was die meisten Menschen dabei jedoch vergessen ist die Tatsache, dass das geliebte Mobiliar gewissen Gefahren ausgesetzt ist. Feuer, Wasserschäden oder Diebstähle können die Freude schnell trüben und den Besitzer in arge finanzielle Schwierigkeiten bringen. Denn bei einem Brand oder Wasserschaden ist zumeist ein Großteil des Inventars in Mitleidenschaft gezogen, bei einem Diebstahl hingegen bevorzugt wertvolle Komponenten. Für Ersatz zu sorgen ist dann aus finanziellen Gründen nur schwer möglich. Diese Anlässe haben Versicherungsgesellschaften dazu bewogen, spezielle Absicherungen für das Hausinventar anzubieten: geboren war die Hausratversicherung, das Pendant für Firmen ist die Inventarversicherung.

 

Hausinventar ist über die gewöhnliche Wohngebäudeversicherung nicht geschützt

Die Wohngebäudeversicherung zählt in Deutschland zu den Pflichtversicherungen für Hausbesitzer. Sie muss jeder abschließen, der ein Gebäude sein Eigen nennt. Damit ist das Haus entsprechend seines Werts geschützt, egal ob es bis auf die Grundmauern niederbrennt oder katastrophale Wassereinbrüche Gebäudeteile schwer schädigt.

Viele Menschen denken in diesem Zusammenhang, dass das Inventar in diese Policen einbezogen ist. Dies ist jedoch nicht so. Schäden am Mobiliar oder dessen Diebstahl werden von der Wohngebäudeversicherung nicht getragen. Deshalb muss eine zusätzliche Hausratversicherung abgeschlossen werden.

 

Die Hausratversicherung als Einzelpolice

Die gängige Praxis bei der Versicherung des Hausinventars ist der Abschluss einer speziellen Hausratversicherung, die auch als Inventarversicherung bezeichnet wird. Diese wird durch die Deckungssumme definiert, die auch ausschlaggebend für die Versicherungsprämienhöhe ist. Die Deckungssumme ermittelt sich aus der Größe der Wohnung sowie dem Gesamtwert des Inventars. Die zu zahlenden Beiträge sind jedoch im Regelfall weitaus günstiger, als man es sich vorstellt.

Entsprechend der Deckungssumme ist das Hausinventar inklusive aller Elektrogeräte gegen Feuer, Sturm, Hagel, Wasserschäden im Allgemeinen sowie Einbruch und Diebstahl abgesichert. Auf Wunsch kann gegen Aufpreis der Versicherungsschutz auf strominduzierte Schäden sowie spezielle Einrichtungsgegenstände mit Mehrwert ausgeweitet werden.

 

Erweiterte Wohngebäudeversicherung für das Inventar möglich

Um die Kundschaft in möglichst vielen Bereichen an sich zu binden, setzen Versicherungsgesellschaften gerne auf den Einsatz von Versicherungspaketen, die mehrere Leistungen vereinen. Einen solchen Pakt kann man in der Wohngebäudeversicherung mit integrierter Hausratversicherung finden. Dabei deckt die Wohngebäudeversicherung alle traditionellen Schäden ab. Ergänzt wird die versicherte Haussubstanz um den Schutz des Inventars. Dadurch ergibt sich ein gewisses Sparpotenzial gegenüber zwei getrennten Versicherungsprämien. Ob ein solches Angebot jedoch tatsächlich sinnvoll und preiswert ist, muss im Einzelfall anhand der Tarifdetails individuell abgewogen werden.