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Bausparvertrag beim Massivhaus

Der Bausparvertrag gehört zu den am häufigsten gewählten Finanzierungsformen für Bauprojekte. Warum der Bausparer bei der Bevölkerung so beliebt ist, lässt sich leicht feststellen. Er ist nicht nur eine hervorragende Art, einen Hausbau oder -kauf zu finanzieren, sondern kann aufgrund der attraktiven Zinsen gleichzeitig sogar als Geldanlage genutzt werden, bis die Finanzierung benötigt wird. Etwa 40 Millionen Bausparverträge können in deutschen Haushalten gezählt werden, was den großen Erfolgszug der seit über 125 Jahren bestehenden Finanzierungsform zeigt.

 

Mit dem Bausparvertrag zur Hausfinanzierung

Wer bereits in jungen Jahren einen Bausparvertrag abschließt, kann sich gewöhnlich bis zu dem Zeitpunkt, an dem er für eine Finanzierung genutzt werden soll, auf ein ansehnliches Guthaben stützen. Für die Hausfinanzierung hat der Bausparer den Vorteil, dass die Zinsen so günstig sind, dass sie mit dem Zinsniveau auf einem herkömmlichen Bankkredit kaum vergleichbar sind. Wenn bereits früh begonnen wurde, in den Bausparer zu sparen, kann häufig ein großer Teil der Finanzierung durch den Bausparer abgedeckt werden.

Wenn ein Bausparer angelegt wird, wird zwischen der Bausparkasse und dem Sparer eine Bausparsumme vereinbart. Bis zum Ende der Ansparphase muss wenigstens die Hälfte dieses Betrags einbezahlt werden, damit der Bausparer zuteilungsreif wird. Erst wenn die Zuteilungsreife erlangt ist, kann der Bausparvertrag für die Immobilienfinanzierung verwendet werden, beispielsweise wenn ein Massivhaus gebaut werden soll. Das Bauspardarlehen kann dann in der vollen Höhe der Bausparsumme genutzt werden, unter bestimmten Voraussetzungen kann der Betrag sogar noch erhöht werden.

 

Finanzierung eines Massivhauses

Als Massivhaus bezeichnet man ein Haus, das in der Massivbauweise unter der Verwendung von Mauerwerk hochgezogen wird. Die Decken werden aus Poren-, Leicht-, Stahlbeton oder aus Ziegeln gefertigt. Im Gegensatz zum Fertighaus, das bereits in fertigen Teilen geliefert wird und nur noch montiert werden muss, wird ein Massivhaus in der Regel direkt vor Ort von entsprechenden Handwerkern aufgebaut.

Um heutzutage ein Massivhaus bauen zu lassen, ist ein großer Kapitalbedarf erforderlich. Die wenigsten, die sich diesen Wunsch erfüllen möchten, haben genügend flüssiges Kapital, um den Bau finanzieren zu können. Der Bausparer ist eine hervorragende Möglichkeit, um ein solches Bauprojekt zu finanzieren.

 

Fazit

Es lohnt sich auch heute noch, einen Bausparvertrag abzuschließen. Da es jedoch mehrere Anbieter gibt, sollte man den Bausparvertrag vergleichen. Unter Umständen bieten andere Bausparkasse Finanzierungen mit günstigeren Zinsen an. Allerdings sollte – gerade wenn das Bauprojekt noch in weiter Ferne schwebt – der Guthabenzins nicht außer Acht gelassen werden, damit sich das angesparte Kapital auch anständig verzinst.